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Anthroposophisch erweiterte Therapien

Das Öldispersionsbad

Baden

Das Öldispersionsbad ermöglicht eine neue therapeutische Anwendung medizinischer Öle. Mit Hilfe einer Vorrichtung wird das Öl dauerhaft und sehr fein im Wasser verteilt. Es sind keine chemischen Zusätze oder Emulgatoren im Bad enthalten.
Im Öldispersionsbad können Sie das Leichte, das Sommerlicht fühlen und die Wärme sowie den Duft der Heilpflanzen auf sich wirken lassen. Das Öldispersions-
bad wird beispielsweise als Begleitmaßnahme in der Misteltherapie eingesetzt.

  

 

Rhythmisch bewegte Bäder

  • Wellenbad
  • Lemniskatebad
  • Bürstenbad
  • Reibbad

Rhythmische Massage

Die rhythmische Massage beruht in ihrer Griffqualität und Wirksamkeit auf einer erweiterten Form der klassischen Massage. Der Ausgangspunkt ist der menschliche Körper, durchströmt von Lebens-, seelischen und geistigen Kräften.

Aus dem Verständnis über das Zusammenspiel des Organismus gestaltet der Therapeut mit geschulten Händen sein therapeutisches Vorgehen, um das Kräftesystem des Patienten zu reaktivieren. Dies wird durch die gezielte Auswahl der behandelten Körperregionen sowie durch bindende, lösende, atmende, durchwärmende, entspannende oder belebende Griffqualität möglich. Die Ruhepause nach einer Massage ist für den Organismus wichtig, um die Behandlung im Nachklingen zu verarbeiten.

Eine Besonderheit der rhythmischen Massage sind die sogenannten Organ-Einreibungen, bei denen das Hautareal über dem zu behandelnden Organ behandelt wird. Hierdurch kann die Organfunktion unterstützt werden.

Bothmergymnastik

Bei der Bothmergymnastik steht ein starkes Raumerlebnis im Mittelpunkt. Die Schwerkraft soll spielerisch durch Übungen überwunden werden. Dadurch wird Ihr Wille über den Körper gestärkt.
Die Bothmergymnastik ist für Patienten geeignet, die unter Essstörungen und Suchterkrankungen leiden. Auch für Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihres schwach ausgeprägten Willens Schwierigkeiten haben, ist die Bothmergymnastik genau das Richtige.

Graf von Bothmer entwickelte in den 20er Jahren die Gymnastik auf Grundlage der Anthroposophie. Die Übungen waren für die Schüler an den Waldorfschulen gedacht. Seine Gymnastik wird heute auch in der Physiotherapie bei Kindern und Erwachsenen angewandt.